Das Recht auf Wasser - Wasser für Afrika

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Wasser für Afrika
Das Recht auf Wasser
Das Menschenrecht auf Wasser wurde von dem zuständigen Ausschuss der Vereinten Nationen (UN) für die wirtschaftlichen, sozialen und kulturellen Menschenrechte in dem allgemeinen Rechtsabkommen Nr. 15 von 2002 als Bestandteil des Internationalen Pakts über wirtschaftliche, soziale und kulturelle Rechte (Sozialpakt) festgeschrieben. Das Recht auf Wasserwird vom Menschenrecht auf Nahrung und Gesundheit abgeleitet - ist aber noch kein festgeschriebenes Menschenrecht.

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Das Recht auf Wasser bzw. die Verletzung des Rechts auf Wasser ist dabei verknüpft mit den Menschenrechten für Frauen und Kinder und den MDGs, die Frauen und Kinder im Fokus haben. Es sind in erster Linie ....
Frauen und Kinder, die für die Beschaffung des Wassers zum Trinken, Waschen, Kochen, zur Versorgung der Tiere und für die Landwirtschaft verantwortlich sind. Dafür müssen sie teilweise viele Stunden täglich aufwenden, die für andere Tätigkeiten wie Schulbesuch fehlen. Die schweren körperlichen Belastungen können auch zu Gesundheitsproblemen führen und für viele alte Menschen, die auf sich allein gestellt oder für die Versorgung ihrer Enkelkinder zuständig sind, ist der Weg zum Wasser oftmals gar nicht mehr zu leisten.
Bei der gerechten Verteilung der Ressource Wasser geht es auch um den Wasserverbrauch durch unseren Import und den Konsum von Nahrungsmitteln aus den Entwicklungsländern. Eine Studie des WWF (3.8.2009) zeigt die Nebenwirkungen des globalisierten Welthandels und den Wasser-Fußabdruck Deutschlands auf. Mit dem Import von Erdbeeren aus Spanien, Schnittblumen aus Kenia, Kaffee aus Brasilien, Trauben aus Südafrika und Rindfleisch aus Argentinien importieren die Deutschen indirekt große Wassermengen und verschärfen so die weltweite Wasserknappheit. (16.000 Liter Wasser für ein Kilo Fleisch, 140 Liter für eine Tasse Kaffee etc.)


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